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Kreis Schleswig-Flensburg - Vielfältige Kultur erleben

 

Gottorfer Musik im Lutherjahr 2017

Freitag, den 28. und Samstag, den 29. April um 19.00 Uhr

Kapelle

Freitag, 28. April, 19.00 Uhr    

Erik Hildebrandt-Nielsen, Orgel, Kuno Kjærbye, Violine

Cross over. Musik des Barock im 21. Jahrhundert

Werke von Weckmann, Buxtehude und Telemann sowie drei Uraufführungen von Werken für Violine und Orgel von Kuno Kuno Kjærbye, Katharina Roth und Hanne Tofte Jespersen.
Der Komponist und Violinist Kuno Kjærbye studierte am Königlich-Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen und am New England Conservatory in Boston, USA. Er ist u.a. Mitglied der Dänischen Komponisten¬vereinigung. Kjærbye komponiert symphonische und kammermusikalische, geistliche und weltliche Musik für beinahe alle Instrumente und Gattungen. Unter seinen zahlreichen Auftraggebern sind Orchester und Musikensembles, aber auch Museen wie das Wikingerschiffsmuseum Roskilde.
Der Organist Erik Hildebrandt-Nielsen studierte am Königlich-Dänischen Musikkonservatorium in Kopenhagen, wo er heute selbst unterrichtet. Daneben lehrt er an der Kirchenmusikschule Seeland. Er ist als Organist und Chorleiter der Kirche von Hørsholm tätig und leitet das Hørsholm Schütz Ensemble.

Eintritt frei, Spenden erbeten.


Sonnabend, 29. April, 19.00 Uhr

Alex Potter, Countertenor

Frauke Hesse, Gambe – Michael Fuerst, Orgel

Himmlische Liebe: Göttliche Leidenschaft des Barock

Um 1600 wurde die musikalische Sprache deutlich ausdrucksstärker. Es entstanden zahlreiche eher für den privaten Gebrauch gedachte geistliche Kantaten. In der Kombination der unterschiedlichen Klangfarben von Countertenor, Gambe, Orgel und Cembalo kommen die Texte in den Werken von Buxtehude, Schütz, Purcell u. a. zu voller musikalischer Entfaltung.

Alex Potter – von der Presse als „aufsteigender Stern in der Welt der Countertenöre“ gepriesen – ist ein gefragter Interpret für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Seine Engagements führen ihn auf die Bühnen in ganz Europa, in der Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Thomas Hengelbrock, Lars Ulrik Mortensen, Roland Wilson, Jos van Veldhoven u. v. a. Die musikalische Laufbahn Potters begann bereits als Chorknabe an der Southwark Cathedral in London. Er war Choral Scholar am New College der Universität Oxford und absolvierte zeitgleich ein Studium der Musikwissenschaften. Im Anschluss daran ergänzte er seine Ausbildung im Bereich Alter Musik bei Gerd Türk und Evelyn Tubb an der Schola Cantorum Basiliensis/Schweiz. Potter ist auf zahlreichen CD-Einspielungen zu hören, u. a. auf einer neuen Aufnahme von Bachs H-Moll Messe mit Lars Ulrik Mortensen und Concerto Copenhagen. Mit dem Ensemble Chelycus hat er die CD Vox dilecti mei mit Werken von Johann Rosenmüller eingespielt.
Die Gambistin Frauke Hess studierte Alte Musik an der HfK Bremen bei Hille Perl und machte ihr Konzertexamen mit Auszeichnung. Meisterkurse bei Jordi Savall, Wieland Kujken, Sarah Cunningham, Paolo Pandolfo und Vittorio Ghielmi ergänzten ihr Studium. Von 2007-2013 hatte Hess einen Lehrauftrag an der HfK Bremen. Sie konzertiert national und international mit Ensembles wie dem Balthasar-Neumann-Ensemble, dem Freiburger Barockorchester, Movimento, Cantus Cölln, Sirus Viols, Concerto Cölln, Cordarte, Weserrenaissance Bremen, Boston Early Music Festival Orchestra u. a.
Der gebürtige Amerikaner Michael Fuerst studierte an der Eastman School of Music (USA). Dort hatte er Orgel- und Cembalounterricht bei Russell Saunders und Arthur Haas und war Assistent des Lautenisten Paul O’Dette. 1994 zog er nach Deutschland, wo er als Fulbright-Stipendiat bei Robert Hill an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg seine Studienzeit abrundete. Er war Mitarbeiter eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Projekts zur deutschen Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts. Neben einer ausgedehnten Konzerttätigkeit im In- und Ausland hat Michael Fuerst an zahlreichen CD-Aufnahmen mitgewirkt – zwei davon wurden mit Echo-Klassik-Preisen ausgezeichnet. Er hat Dozenturen an den Musikhochschulen in Lübeck und Bremen inne und stellt regelmäßig die historischen Tasteninstrumente der Sammlung des Hamburg Museums in einer eigenen Konzertreihe der interessierten Öffentlichkeit vor.

20 €, erm. 17 €


Spenden erbeten

Adesse:
Schloss Gottorf
Schlossinsel 1
24837 Schleswig

Kasse/Information
04621 - 813 222
service@schloss-gottorf.de