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MODELLPROJEKT VERSORGUNG UND MOBILITÄT IN LÄNDLICHEN RÄUMEN

Der Kreis Schleswig-Flensburg hat als eine von 18 bundesweiten Regionen den Zuschlag zur Teilnahme an dem Modellvorhaben des Bundes „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ (LaSiVerMob) bekommen.

Modellvorhaben Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität im ländlichen Raum

Als überdurchschnittlich stark vom demografischen Wandel betroffen, zeigen sich im ländlichen Raum Probleme der infrastrukturellen Versorgung in allen Bereichen der Daseinsvorsorge, Nahversorgung und Mobilität in besonders gravierendem Ausmaß. Dementsprechend ist der Handlungsbedarf hoch.

Mit dem Ziel standortplanerische und verkehrsplanerische Ansätze zu verbinden, startete Anfang 2016 das bis Juni 2018 laufende Modellvorhaben des Bundes zur „langfristigen Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) mit rund 350.000 Euro. Die Hochschule Neubrandenburg und InnoZ Berlin unterstützen das Modellvorhaben bundesweit im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) als Forschungsassistenz.

Ziel ist die Entstehung eines Konzepts zur zukunftsfähigen Versorgung und bedarfsgerechten Mobilität in ländlichen Gemeinden. Wichtigstes Element dabei ist die Entwicklung eines Kooperationsraumkonzepts zur Bündelung von Infrastruktureinrichtungen an räumlich möglichst günstigen Standorten. Damit soll die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Daseinsvorsorgeeinrichtungen gestärkt und die Erreichbarkeit durch die Erstellung eines bedarfsgerechten und flexiblen Mobilitätskonzepts in Abstimmung mit dem Regionalnahverkehrsplan langfristig gesichert werden.

Die Nutzbarmachung von Synergieeffekten ist durch eine bessere Vernetzung bereits bestehender regionaler Initiativen und der gemeindlichen Ebene angestrebt. Um diese Ziel zu erreichen wurden Vernetzungstreffen zwischen lokalen Projekten initiiert, die in viermal im Jahr tagen. Nach den Sommerferien hat mit dem Start der Arbeitsgruppenphase, die zweite Projektphase gestartet. Aus organisatorischen Gründen wurden die Arbeitsgruppen „Mobilität“ und „Wohnen, Infrastruktur und Versorgung“ aus dem Strategieprozess des Kreises zu einer großen Arbeitsgruppe zusammengelegt. Eine laufende Einbindung der Politik erfolgt über den Beirat Kommunalpolitik. Ab Dezember startet das Projekt zudem mit dem Gang in die Fläche. Am 13. Dezember 2016 findet die erste Regionalkonferenz, die LaSiVerMob zusammen mit dem Sozialbericht abhält, in Schleswig statt. Insgesamt wird es bis zu den Sommerferien 2017 vier weitere Regionalkonferenzen in verschiedenen Teilregionen des Kreises geben. Diese sind für die breite Öffentlichkeit zugänglich und wir freuen uns auf Ihre Beteiligung. Weitere Beteiligungsformate wie z.B. eine Online Beteiligungsplattform sind ebenfalls in konkreter Planung. So soll die aktive Beteiligung der lokalen Bevölkerung sichergestellt werden. Im Laufe des Jahres 2017 ist die Implementierung des Kooperationsraumansatzes in bis zu drei Pilot-Kooperationsräumen geplant, um bereits frühzeitig mit konkreten Umsetzungsmaßnahmen zu beginnen.

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Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur
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Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung