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Kreis Schleswig-Flensburg - Eine starke Region

klärschlamm und bioabfälle

Klärschlämme und Bioabfälle (z. B. Komposte und Gärreste) dürfen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen nur verwertet werden, wenn die Qualitätsanforderungen der Klärschlammverordnung und der Bioabfallverordnung eingehalten werden und die Flächen für die Aufbringung geeignet sind. Die zulässigen Aufbringungsmengen sind zudem begrenzt.

Die Regelungen der Bioabfallverordnung gelten nicht für die Eigenverwertung von Bioabfällen pflanzlicher Herkunft in landwirtschaftlichen Betrieben und Gärreste aus Biogasanlagen, die nur nachwachsende Rohstoffe (z.B. Mais, Rüben) und tierische Nebenprodukte (z.B. Gülle, Geflügelkot) einsetzen.
 
Jede Klärschlammaufbringung ist spätestens zwei Wochen vorher beim Kreis als zuständiger unterer Abfallentsorgungsbehörde und der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein mit einem Lieferschein anzuzeigen. Nach erfolgter Prüfung der Zulässigkeit werden ggf. Beschränkungen, z.B. aufgrund zu hoher Nährstoffgehalte oder der Nähe zu Gewässern, ausgesprochen.

Bei der Abgabe von Bioabfällen zur Aufbringung ist ebenfalls ein Lieferschein auszustellen und je eine Kopie an die untere Abfallentsorgungsbehörde und die Landwirtschaftkammer zu senden. Hiervon ausgenommen sind gütegesicherte Bioabfälle.