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Kreis Schleswig-Flensburg - Eine starke Region

Kreis Schleswig-flensburg klimaschutz-teilkonzept liegenschaften

Das Klimaschutz-Teilkonzept wurde im Rahmen der BMU-Klimaschutzinitiative Förderkennzeichen 03K01183 gemäß dem "Merkblatt von Klimaschutz-Teilkonzepten" in der Fassung vom 16.10.2013 erstellt.

Im Rahmen des Klimaschutz-Teilkonzeptes „Liegenschaften“ des Kreises Schleswig-Flensburg wurde für die nach Förderbescheid des PTJ genehmigten Liegenschaften durch den Servicebetrieb in Zusammenarbeit mit der e3plan gmbh die Grundlagenermittlung des Baustein 1 durchgeführt. Zum Umfang des Baustein 1 – Klimaschutzmanagement gehört die Erfassung der Ist-Situation des bestehenden Energiemonitorings, die Kennwertanalyse und die Verbrauchserfassung der enthaltenen Gebäude bzw. Liegenschaften, sowie die Schaffung einer Grundlage zur Erstellung eines nachhaltigen Klimaschutzmanagements und der dazugehörigen Öffentlichkeitsarbeit.

Die Datenauswertung hat ergeben, dass bereits eine Energiedatenverbrauchserfassung stattfindet und diese ausgewertet wird, jedoch aufgrund der zu geringen Anzahl an Zähleinrichtungen die Ergebnisse teilweise intransparent sind. Die installierte energetische Infrastruktur zeigt, dass im Kreis Schleswig-Flensburg seit Jahren klimaeffiziente Ziele vorhanden sind. Dies ist am Beispiel mehrerer mit Kraft-Wärme-Kopplung betriebener BHKWs und einer Holzhackschnitzelanlage zu sehen. Die Beleuchtung wurde bereits in Teilen der kreiseigenen Liegenschaften durch hocheffiziente LED‘s ersetzt und es wird in einem jährlichen Energiebericht auf energetische Verbesserungspotenziale hingewiesen, sowie die durchgeführten Maßnahmen dargestellt. Es wird m Zeitraum 2014-2015 bereits Strom aus 100% regenerativen Energien (Wasserkraft) bezogen. Dies ergab im Jahr 2014 eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um etwa 440 Tonnen (im Vergleich zum Bundesmix). Wir empfehlen somit, auch für die Jahre 2016-2017 Strom aus erneuerbaren Energien auszuschreiben. Die Auswertung Kennwertanalyse zeigt, dass die Mehrzahl der betrachteten Gebäude im bundesweiten Durchschnitt liegen, bereits sanierte Gebäude wie das Haus R und C des BBZ Schleswig deutlich besser, Haus M-Q weist deutlich schlechtere Kennwerte auf. Auf Basis der vorliegenden Daten ist es möglich eine Empfehlung für die weitere Begutachtung ausgewählter Gebäude auszusprechen. Die Empfehlung zur detaillierten Untersuchung klimaeffizienzsteigernder Maßnahmen in den folgenden Gebäuden bzw. Liegenschaften in Baustein 2 ist ein Ergebnis der durchgeführten Untersuchungen:

  • Kreishaus Schleswig - Altbau
  • BBZ Schleswig - Haus A - B (Altbau)
  • BBZ Schleswig - Am Fürstengarten Haus M - Q
  • BBZ Kappeln - Altbau
  • Peter-Härtling-Schule Schleswig
  • Fachdienst Gesundheit Schleswig

Den kompletten Kurzbericht finden Sie hier.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit