Hilfsnavigation

 
 
Kreis Schleswig-Flensburg - Eine starke Region

Die Wirtschaftsregion Schleswig-Flensburg

Gemeinsam bieten der Kreis Schleswig-Flensburg und die kreisfreie Stadt Flensburg ein attraktives Angebot für skandinavienorientierte Unternehmen und Menschen, die auf Arbeiten und Leben in abwechslungsreichem und natürlichem Umfeld Wert legen.

Leistungsfähige Ernährungsindustrie

In wohl keiner anderen Region hat sich aus der historisch gewachsenen engen Verflechtung mit der Landwirtschaft eine so leistungsfähige Ernährungsindustrie herausgebildet. Allein im Gebiet des Kreises Schleswig-Flensburg werden in 27 Unternehmen über 1.900 Menschen beschäftigt und mit circa 0,5 Milliarden Euro 60 % des Gesamtumsatzes im verarbeitenden Gewerbe erzielt.Für die Gemeinden sind die einzelnen Betriebe als Arbeitgeber von erheblicher strukturpolitischer Bedeutung.
Große Milchverarbeiter haben ihre Produktionsstandorte in Kappeln und Nordhackstedt, fleischverarbeitende Industrie in Satrup, Böklund und Steinbergkirche. Fischverarbeiter, allerdings mit zugekaufter Rohware, finden sich in Kappeln, Harrislee und Wanderup. In Silberstedt produziert in Biokost-Unternehmen vegetarische Brotaufstriche, Senf, Ketchup und Soßen - ein Spezialist im Bereich Biokost.

Region der Spezialisten

Im weiteren produzierenden Bereich reicht die Palette von Brillengläsern aus Glücksburg, Großmotorenzylindern aus Sörup, über Powerships aus Schleswig bis hin zu Einkaufsrollern aus Satrup. Die Spezialisten liefern weltweit. Trotz der konjunkturbedingten Herausforderungen haben neue Unternehmen in zukunftsträchtigen Geschäftsfeldern, beispielsweise mit Software und Multi-Media-Produkten, den Standort Schleswig-Flensburg gewählt.
Gemeinsam mit dem Handwerk und dem Handel prägt der Dienstleistungsbereich die Region.  Er stellt den größten Teil der Arbeitsplätze und schafft seit Jahren neue Beschäftigungsmöglichkeiten, die den Arbeitsplatzschwund im verarbeitenden Gewerbe nahezu ausgleichen.

Technologiezentrum Flensburg

Für den Technologietransfer sorgt auch das Technologiezentrum in Flensburg (TGF). Besonders erfolgreich ist das Coaching innovativer Gründer, die in das TGF für den Unternehmensstart einziehen. Getragen von den Standorten der Region, hat das TGF auf diese Weise bereits 100 Unternehmen hervorgebracht. Den laufenden Geschäftsbetrieb des TGF leitet die WiREG.

Infrastrukturangebot

Die Region Schleswig-Flensburg arbeitet ständig an einer Verbesserung der Infrastrukturangebote, an Anreizen für neue Unternehmen, aber auch am Erhalt und der Weiterentwicklung der Standortqualitäten, die im Bereich Umwelt und Leben die Attraktivität erhalten und erhöhen. In Entwicklungskonzepten und Struktur- und Entwicklungsanalysen werden an vielen Standorten Maßnahmen überprüft und neue Projekte in Angriff genommen. Ihren Niederschlag finden sie nicht nur in verbesserten Infrastrukturangeboten an die gewerbliche Wirtschaft, sondern auch in Kooperationsmodellen, in neuen Aus- und Weiterbildungsangeboten, in der Innovations- und Technologieförderung und in der gegenseitigen Unterstützung der Wirtschaft und Verwaltung.Etwa 100 ha erschlossenes Gewerbeland zu werbewirksamen Preisen stehen heute an über 20 Standorten in Schleswig-Flensburg für neue Unternehmen zur Verfügung. Das Niveau der Gewerbesteuer-Hebesätze liegt um 320 % und damit sehr niedrig.
Die Verkehrsinfrastruktur ist gut, zieht sich die Autobahn doch wie eine Nabelschnur von Nord nach Süd durch die Region und verbindet sie gleichermaßen mit den Metropolen in Deutschland, Südeuropa und Dänemark sowie dem übrigen Skandinavien. Gelegen an der Nord-Süd-Hauptstrecke der Deutschen Bundesbahn und der dänischen Staatsbahn haben sich die Anschlussmöglichkeiten für Güter- und Personenverkehr verbessert. Eine zusätzliche Option bieten die leistungsfähigen Umschlagsanlagen in den Häfen an der Ostsee und der Charter-Flugverkehr vom Flugplatz Flensburg-Schäferhaus - für Großunternehmen bedeutend - an.

Die EA-Nord

Die Entwicklungsagentur Nord (EA-Nord) GmbH, deren Gesellschafter die beiden Kreise Schleswig-Flensburg und Nordfriesland sowie die Stadt Flensburg sind, bildet seit dem 31.10.2006 die strategische und operative Organisationsbasis für die gemeinsame Wirtschafts- und Regionalentwicklung des Landesteils Schleswig.
Der Hauptsitz der EA-Nord befindet sich bei der WiREG, eine Zweigniederlassung ist im Kreishaus Nordfriesland angesiedelt.
Unterteilt in drei Geschäftsbereiche berät ein Team von sieben Mitarbeiter/innen öffentliche Projektträger wie Kommunen, Kammern, Vereine und Unternehmen hinsichtlich der Weiterentwicklung von (grenzüberschreitenden) Projekten sowie der Förderantragstellung für den Erhalt von EU- und Landesmitteln im Rahmen der Programme INTERREG IVa und Zukunftsprogramm Wirtschaft.
Im Rahmen der Tätigkeit der EA-Nord wird einerseits die grenzüberschreitende Zusammenarbeit insbesondere auf der kommunalen Ebene unterstützt und andererseits werden Projekte über Zuschüsse gefördert, die den Landesteil Schleswig und die deutsch-dänische Grenzregion zu einem wettbewerbsfähigen, innovativen und lebenswerten Standort entwickeln.

Die WiREG

Die 1996 gegründete WiREG ist die kommunale Wirtschaftsförderungs- und Regionalentwicklungsgesellschaft der Region. Gesellschafter sind die Stadt Flensburg, der Kreis Schleswig-Flensburg, die Nord-Ostsee-Sparkasse, der Zweckverband Wirtschaftsentwicklungsgemeinschaft Flensburg/Handewitt (WEG) sowie alle Städte, Ämter und amtsfreien Gemeinden des Kreises Schleswig-Flensburg.

Ziel der WiREG ist es, Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und zu sichern. An der Schnittstelle Unternehmen/Kommune optimiert die WiREG das Angebot, fördert Informationen und Kontakte, gewinnt Unternehmen für die Region und motiviert Kommunen im Ausbau des Infrastrukturangebotes.